Startseite »Nano Silber Anmelden  | Ihr Account  |   |   
 Special products Zeige mehr
</strong><font color="#FF0000">Ihr Unternehmen hier anzeigen!</f
Ihr Unternehmen hier anzeigen!
 Datenbank
Dienstleistungen Dienstleistungen->
Endanwender Endanwender->
Finanzierung Finanzierung
Kosmetik Kosmetik->
Literatur Literatur
Nano Food Nano Food
Nanomaterialien Nanomaterialien->
Schule u. Studium Schule u. Studium
Technologien Technologien->
Oberflächen Oberflächen->
NanoAnalytik NanoAnalytik->
Verfahrenstechnik Verfahrenstechnik->
Job offer Job offer->
 Recherche/Suche

 
Verwenden Sie Stichworte,
um ein Produkt zu finden.
erweiterte Suche
 Firmen
 Nano Glossar
· Infos Glossar

 A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z
 Informationen
· Was ist
  Nanotechnologie?

· Geschichte der
  Nanotechnologie

· Nanotechnologie
  als Trend

· Nanotechnologie
  und Kosmetik

· Nanotechnologie in der
  Lebensmittelbranche

· Nanotechnologie in der
  Computerbranche

· Nanotechnologie
  und Finanzierung

· Nanomaterialien
  · Nano Silber
· Nano Risiken
· Nano Forum
· Nano Netzwerke
· Nano Quiz
· Nano Event Kalender
· Nano Links
· Nano Videos
 Support
· Support Anfrage
· Ticket einsehen

 Newsletter
· Eintragen
· Austragen
· Archiv

  

Nanosilber - Herstellung, Anwendungen und Risikobetrachtung

Nanosilber - Herstellung, Anwendungen und Risikobetrachtung

Von Holger Muster
Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei Nanosilber um feinste Silberpartikel, die in vollentsalzter, wässriger Suspension einen Durchmesser von wenigen Nanometern (nm) aufweisen. Der Großteil liegt dabei als metallisches Silber vor, der Rest als Silber-Ionen. Selbst kolloidal gelöstes Silber ist um ein vielfaches größer [1]. Die dadurch im Verhältnis zum Durchmesser deutlich größere Oberfläche verschafft Materialien, die mit Nanosilber beschichtet sind, ungewöhnliche Vorteile gegenüber vergleichbaren Produkten.

Schon das Silber (chemisches Symbol: Ag) als Ausgangsstoff zur Herstellung der Nanopartikel weist einige bemerkenswerte Eigenschaften auf. Mit Sauerstoff oxidiert es nur unter hohen Temperaturen und Druck. Die Leitfähigkeit von Wärme und Elektrizität ist besser als bei allen anderen Metallen [2]. Bei Kontakt mit Wasser kommt es zu einer Freisetzung von Silber-Ionen (Ag+), die bereits in geringen Konzentrationen (oberhalb 10-9 mol/l) antibakteriell wirken [3]. Vorteilhaft gegenüber anderen Bakteriziden ist, dass Silber nahezu ungiftig ist, nicht als krebserregend gilt und ein vergleichsweise geringes Potenzial hat, Allergien auszulösen. In Form von Nanosilber wird das Oberflächen-Volumen-Verhältnis verbessert. Dies führt zu einer schnelleren Wirkung und dient gleichzeitig ökologischen und ökonomischen Zielen, da weniger Rohstoff verbraucht wird. Durch die geringe Größe des Nanosilbers können neue Materialien geschaffen werden, die mit größeren Silberpartikeln gar nicht hergestellt werden könnten wie bestimmte synthetische Polymerfasern [4].

Herstellung

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, Nanometalle herzustellen - entweder im "Top-down"-Verfahren, bei dem zum Beispiel Ag-Drähte mechanisch in einem explosiven Gasgemisch zu Partikeln in der Größenordnung von 10 bis 150 nm zerkleinert werden, oder im "Bottum-up"-Verfahren. Hierbei reagieren einzelne Atome soweit miteinander, bis die gewünsche Teilchengröße von weniger als 10 nm erreicht ist und das Wachstum durch weitere adsorbierende Moleküle gestoppt wird [5]. Auch für die chemische Reduktion von Silbersalzen zu Nanosilber existieren geeignete Stabilisatoren [3]. Partikel mit einer Größe unter 5 nm lassen sich durch Vakuumverdampfung auf einen kontinuierlichen Flüssigkeitsfilm herstellen [6].

Anwendungen

Da der antibakterielle Wirkungsgrad von Silber breiter ist als der von Antibiotika, ist die Beschichtung medizinischer Geräte zur Aufrechterhaltung der Keimfreiheit ein wichtiges Anwendungsgebiet. Der Einsatz des Nanosilbers zu Hygienezwecken beschränkt sich allerdings nicht auf Krankenhäuser oder Arztpraxen, sondern ist auch für die Anwendung in der Lebensmittelproduktion, im Haushalt, in der Kosmetik und der Bekleidungsindustrie geeignet [7].

Risikobetrachtung

Die Zellwand beim Menschen ist anders aufgebaut als die von Bakterien, so dass die vom Nanosilber abgegebenen Silber-Ionen keine direkte Gefahr darstellen [8]. Allerdings existieren einige indirekte Wirkungen, die ein gewissen Risiko in sich tragen. So könnten auch nützliche Bakterien in der Umwelt abgetötet werden oder gefährliche Mikroorganismen Resistenzen aufbauen, die sie auch vor anderen Antibiotika schützen [9]. Bei Mäusen, die eine wässrige Lösung mit 0,03 mg/l Silber verabreicht bekamen, wurde eine Akkumulation des Metalls in verschiedenen Geweben festgestellt, was zu motorischen Störungen führen kann [10]. Jedoch existieren auch Untersuchungsberichte, nach denen im menschlichen Körper aufgenommenes Silber nach einiger Zeit wieder ausgeschieden wird [11]. Um genauere Abschätzungen über die möglichen Risiken des Nanosilbers zu machen, besteht noch großer Forschungsbedarf [12].

Autor: Holger Muster
Quellen
[1] http://www.nano-silver.com/index.html (Stand: 9. Mai 2008)
[2] http://lexikon.meyers.de/meyers/Silber (Stand: 9. Mai 2008)
[3] http://www.lsp.uni-erlangen.de/deutsch/projekte/damm/damm.html (Stand: 9. Mai 2008)
[4] Dr. Thomas R?hle, Achim Gruber: Mit Nanosilber gegen Keime; in: Pharma + Food, Februar 2007, S. 35
[5] http://www.ingenieurbuero-john.de/html/nanosilber.html (Stand: 9. Mai 2008)
[6] Klaus Jopp: Nanotechnologie - Aufbruch ins Reich der Zwerge, 2. Auflage, Gabler Verlag, 2006, S. 96
[7] Marion Horn: Silber schützt vor Bakterien; in: Fraunhofer Magazin 1.2003, S. 63
[8] http://www.nanoproducts.de/index.php?mp=products&file=info&manufacturers_id=106&products_id=157 (Stand: 9. Mai 2008)
[9] Dr. Rye Senjen: Nanosilver - a threat to soil, water and human health?, Background paper, Friends of the Earth Australia, März 2007, S. 1
[10] Kai H. O. Pelkonen, Helvi Heinonen-Tanski, Osmo O. P. H ? nninen: Accumulation of silver from drinking water into cerebellum and musculus soleus in mice; in Toxicology 186/2003, S. 151f.
[11] Bioni CS GmbH: Nano-Silber-Partikel in Bioni-Beschichtungen, Juli 2006
[12] C. Meili, M. Widmer, M. Lemke: Chancen und Risiken von Nano-Silber; Newsletter der Innovationsgesellschaft, St. Gallen, 30. April 20
07


Zurück
 Sprachen
Deutsch English


 Click & Buy
· Online Shop

Ausgewählte Artikel für den privaten Gebrauch (Produkte & Literatur)
 Service
· Informationen
· FAQ - Artikel eintragen
· News/Presse eintragen
· Unser Marketing
· AGB
· Advertisement
· Privatsphäre
  und Datenschutz

· Kontakt
· Impressum
· Link us
· RDS/RSS Produktfeed
· Sitemap
· NT DirectoryBETA
 Anmelden
eMail-Adresse:
Passwort:
Neuanmeldung
Passwort vergessen?


 Partner

Aktionslinie Hessen-Nanotech
Aktionslinie Hessen-Nanotech

NanoBroker.eu - Virtually cooperative brokers board
Virtually cooperative brokers board

Nanocon2010
NANOCON2010 2nd International Conference

NanoBioNet eV

Nanoportal Polen - nanonet.pl

cc-NanoChem

The International NanoScience Community
The International NanoScience Community
Nanotechnology.org.il- The Israeli noncommercial Internet Site


Copyright © 2006-2010 nanoproducts.de. nanoproducts.de ist eine registrierte Marke ®. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit. All rights reserved.
nanofirmen-datenbank.de  nano-source.com  nanoproducts.de  nanotechnologie-forum.de  nano-portal.eu Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt nanoproducts.de steht zum Verkauf Besucherstatistiken von nanoproducts.de etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse